Hagen/Meschede. Das Leipziger Hornquartett trifft die Hagener Philharmoniker. Aus der Begegnung entstehen herausragende Konzerterlebnisse in Hagen und Meschede

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 Schumann-Konzertstück in Hagen und Meschede, Oktober 2015

Das Leipziger Hornquartett trifft die Hagener Philharmoniker. Aus der Begegnung entstehen herausragende Konzerterlebnisse in Hagen und Meschede

 

Das Philharmonische Orchester Hagen ist der Stolz der Stadt und klangvoller Botschafter des Oberzentrums in der Region. Positive Schlagzeilen produzieren die Musiker nicht nur durch ihr leidenschaftliches Spiel, sondern auch durch ihr vielfach preisgekröntes Engagement mit Pionier-Projekten für kulturelle Bildung, Integration und Inklusion. Für die Qualität der Philharmoniker spricht, dass sie in einem hart umkämpften Markt seit Jahren das gefeierte Residenz-Orchester des Brass-Festivals Sauerland-Herbst sind.

Dank dieser Kooperation können herausragende Konzertideen realisiert werden. Zum Beispiel jetzt ein Auftritt des Leipziger Hornquartetts mit Robert Schumanns „Konzertstück für vier Hörner und großes Orchester“. Das bejubelte Sinfoniekonzert in der Hagener Stadthalle wird am heutigen Donnerstag um 19.30 Uhr in der Stadthalle Meschede wiederholt.

 

Schwer zu bändigen

Das Horn gilt als das Glücksrad unter den Instrumenten, weil es so schwer zu bändigen ist. Viele Jahre lang galt Schumanns Werk als unspielbar und wird auch heute nicht allzu oft aufgeführt. Das Leipziger Hornquartett hat sich auf dieses Meisterstück spezialisiert und begeistert das Publikum mit einem Klang, der edel und rund, weich und stets ausgewogen ist, delikat in den leisen Abschnitten und makellos in den virtuosen Läufen mit ihren gefährlichen Spitzentönen. Das Quartett liefert wirklich Blech vom Feinsten, was die Leipziger auch mit Joseph Haydns „Cassation für vier Hörner und Streicher“ beweisen. Als Zugabe erklingt der fröhlich-flotte „Capuccino“ aus den „5 Nouvelles“ von Jan Koetsier.

Der junge estnische Dirigent Dr. Mihhail Gerts wirkt seit dieser Spielzeit als erster Kapellmeister in Hagen und gibt nun sein beeindruckendes Konzertdebüt. 

1907 von Bürgern für Bürger gegründet, sind die Philharmoniker das älteste städtische Orchester Westfalens. Sie spielen mit hellwacher Konzentration und aus tiefster Seele heraus. Denn hier geht es nicht nur darum, Kompositionen von Weltrang kunstvoll zu interpretieren; es geht vor allem um die Werte einer bürgerlichen Gesellschaft, die heute mehr denn je auf dem Prüfstand stehen.

 

Monika Willer, www.derwesten.de 

 

MDR-Musiksommer: Vier Hörner im Orchester-Orkan

Hagen/Meschede. Das Leipziger Hornquartett trifft die Hagener Philharmoniker. Aus der Begegnung entstehen herausragende Konzerterlebnisse in Hagen und Meschede

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Peter Ruzicka leitete die Uraufführung seiner "Spiral" in Weimar.

 

       "Verliebt ins Horn": So ein Konzerttitel klingt nach romantischem Ständchen, nach neckischen Jagdszenen oder Mozarts Posthorn-Serenade.

        Peter Ruzicka, Dirigent und Komponist beim MDR-Musiksommer- Konzert in der Weimarhalle, sieht die Sache offenbar anders: Wer das Horn liebt, der zeigt es auch mal von        seiner lauten und schrägen Seite.

 Ruzickas Komposition "Spiral", ein Auftragswerk des MDR für dessen Sinfonieorchester und das dazugehörige "Leipziger Hornquartett", wurde in Weimar ... uraufgeführt, könnte aber als Programmmusik Karriere  machen. Vielleicht mit dem Untertitel "Meereswüten und stürmische Fahrt". Ein wuchtiger erster Satz mit entfesseltem Schlagwerk, ächzendem Kontrabass-Gebälk und  panischen 32-steln bei den höheren Streichern;  dann ein Schiffshorn-Signal, das einen trügerisch-ruhigen Mittelteil einleitet. Das Hornquartett spielt eine charmante Kadenz - als kleine Reminiszenz an den Hornquartettkonzert-Komponisten Franz Schubert (gemeint ist wohl eher Robert Schumann, Anm. LHQ), ehe im Finale erneut der Orkan losbricht und das gesamte Orchester in eine Strudel-Spirale reißt. Ruzickas "Spiral" verlangt den Musikern, namentlich den Hörnern und den Herren vom Schlagwerk einiges ab; dem Publikum aber auch.  

TLZ, 18.8.2014 

 

 

Benefizkonzert für krebskranke Kinder im Gewandhaus zu Leipzig
 

..... Das musikalische Glanzlicht dieses Abends setzt das Leipziger Hornquartett. Mit edler Phrasenbildung und Virtuosität widmen sich Max Hilpert, Tino Bölk, Johannes Winkler und Michael Gühne Schumanns Konzertstück für vier Hörner und Orchester.

Leipziger Volkszeitung, 25.2.2010

 

Auch das Echo spielte eine Rolle - Konzert des Leipziger Hornquartetts in Fulda

 

... Was die vier Leipziger Musiker an Klangkultur, Intonations-Sicherheit und Präzision vorführten, war erstaunlich: Sie beherrschten nicht nur quasi mühelos ihren anspruchsvollen Part, ohne bei den exponierten Stimmführungen in hoher Lage oder der äußersten Tiefe vom "Naturrecht der Hornisten" auf gelegentliche Nachsicht Gebrauch zu machen. Darüber hinaus bewiesen sie Ensemble-Qualitäten, die ihrem Musizieren ungewöhnliche Frische, Lebendigkeit und farblichen Reichtum gaben.
... Die tonlichen Vorzüge der Gäste kamen aber besonders gut in den langsamen Sätzen zum Tragen, so etwa in der "Air" aus Bachs 3. Orchester-Suite, in der sich die Kadenzen an den Phrasen-Schlüssen perfekt rundeten, um in einen optimal austarierten Akkord über sonorem Bass-Fundament zu münden.
... Die Leipziger Hornisten verstanden es, diese lange Nachhallzeit in den langsamen Sätzen bewusst einzuplanen, so etwa im Choral der Bozza-Suite, wo die Pausen stets gerade so weit ausgehalten wurden, um das Raum-Echo zwischen zwei Choral-Phrasen perfekt einzufügen: ein subtiler Effekt unter vielen anderen in diesem insgesamt überaus hörenswerten Konzert.

Fuldaer Zeitung, 18.5.2009

 

Eine tolle Ouvertüre! - Eröffnungskonzert des XV. Robert-Schumann-Wettbewerbs in Zwickau am

     5.6.2008

 

 

Der XV. Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau erlebte einen tollen Auftakt. Bei der Eröffnung im Konzert-und Ballhaus ernteten das MDR-Sinfonieorchester und das Leipziger Hornquartett unter Mario Venzago minutenlangen Applaus. Sie hatten einen reinen Schumann-Abend gestaltet und dabei seltener zu hörende Werke aufgeführt. (....). Erste Bravo-Rufe aus dem Publikum waren nach dem Vierhörnerstück zu vernehmen. Thomas Snofzik, Direktor des Robert-Schumann-Hauses, stellte fest: "Die Aufführung war besser als jede CD, die ich bisher gehört habe".

Zwickauer Tageblatt, 8.6.2008

 

 

Konzert im Gewandhaus am 21.9.2004

 

.... Darbellays Freude ist verständlich. Denn die MDR-Sinfoniker, ihr Chef Luisi und das fabelhafte Leipziger Hornquartett haben einiges gegeben, diesem wohl mal wieder mehr als Klangexperiment denn als elegische Schumann-Reminiszenz angelegten Einsätzer zur von Interpretenseite aus geglückten Deutschlandpremiere zu verhelfen.

Leipziger Volkszeitung vom 23.9.2004 über die Deutsche Erstaufführung von „a quattro“ von Jean-Luc Darbellay

 

 

Schumann-Facetten
Drei Werke des Romantikers in einem Konzert

 

Kassel ...Lieblingsstück des Morgens war sicher das in seiner Art einzigartige Konzertstück für vier Hörner und Orchester, für das man das Beste an Solisten eingeladen hatte, was es derzeit im Viererpack gibt: Das Leipziger Hornquartett überzeugte mit metallener Brillanz, mit Frische, wohlabgestimmter Abgewogenheit untereinander und gegenüber dem Orchester.

HNA - Zeitung für Nordhessen und Süd-Niedersachsen, 7.5.2002; www.hna.de

 

 

Viel Beifall für das Leipziger Hornquartett
Schlosskonzert in Herzberg

 

“...mit klanglicher Virtuosität und hohen Ausdrucksqualitäten, höchster technischer und musikalischer Gestaltungsfreude... ein pointenreiches Musizieren voller Vitalität, nicht zuletzt auch spürbar von musikalischer Übereinstimmung geprägt."

Harzkurier, 14.11.2001

 

 

Sich treiben lassen bei fröhlicher Jagd
Auftakt der Moerser Konzertsaison im Martinstift

 

“...spielen nicht nur perfekt auf modernen Instrumenten, sondern sind ebenso versiert in der Präsentation historischer Musik mit der heute nur noch selten zu erlebenden Spieltechnik auf Naturhörnern. Mit ihrem virtuosen, technisch brillanten und höchst musikalischem Spiel voller natürlicher Vitalität und von feinster Klangkultur gelang es leicht, die Moerser Musikfreunde für Hornmusik zu begeistern. Selbst ein Ausflug in den Jazz fehlte nicht. ...bewiesen die munteren Vier, dass sie sich auch in dieser Sparte der Musik durchaus heimisch fühlen."

Rheinische Post, 9.10.2001

 

 

Leipziger Hornquartett zum 50. Geburtstag gefeiert
Konzert im Gewandhaus zu Leipzig mit dem MDR Sinfonieorchester unter Chefdirigent Fabio Luisi

 

“... Einen famosen Auftritt hat das Leipziger Hornquartett mit Robert Schumanns Konzertstück für vier Hörner und Orchester. Die vier Hornisten - allesamt Mitglieder des MDR Sinfonieorchesters - finden trotz unterschiedlichen Einzelklangs sofort eine gemeinsame virtuose Gangart, die souverän die extrem schnellen und chromatischen Passagen meistern. Die lyrische Romanze füllen sie mit voluminösem Gesamtklang. Selbst im sprühendem Finale lässt die Kondition nicht nach. Für diese großartige Leistung gibt es lang anhaltenden Applaus aus allen Richtungen..."

Jörg Clemen, Leipziger Volkszeitung 25.9.2001

 

 

 

Stimmungsvolle und edle Romantik
Mötzlicher Reihe - Leipziger Hornquartett glänzt bei Auftakt

 

“...begeisterte vor allem das exquisite Können der Künstler. Alle klanglichen Facetten, von schwelgerischer, romantischer Naturstimmung bis zu schmetternder Jagdfröhlichkeit erklangen in prächtiger Homogenität und Intonation, dynamisch sorgfältig abgestuft und mit souveräner Virtuosität. ...wurde stimmungsvolle Romantik edelster Art lebendig.

Mitteldeutsche Zeitung, Halle 20.5.2001

 

 

Von Stopftechnik und der Seele des Orchesters
Kammermusik im Landgut “Ochsenkopf"

 

“...Die vier Hornisten demonstrieren nicht nur ein interessantes Instrument. Den Zuhörern wurde darüber hinaus Einblicke in die Spieltechnik sowie die Entwicklungsgeschichte dieses Blechblasinstrumentes gegeben. Nach diesem Konzert mit klanglicher Vielfalt und farbigen Raffinessen konnte wohl jedermann Robert Schumanns Ausspruch, die Hörner seien die “Seele des Orchesters", nachvollziehen."

Mitteldeutsche Zeitung, Halle 6.1.1998

 

 

Pulsierendes Ineinanderwirken musikalischer Vitalität
Das Leipziger Hornquartett gastierte in Herzberg/Konzertbesucher waren begeistert

 

“...mit klanglicher Brillanz und hohen Ausdrucksqualitäten. ...zeigen die vier jungen Künstler eine Fülle differenzierender Wirkungsmöglichkeiten, ein überaus pointenreiches Musizieren, von hohem Gemeinschaftsgeist geprägt. Es war ein Konzertabend mit viel gestalterischer Intensität und engagiertem Musizieren. Die Musiker haben immer auch den Sinn für die Dramaturgie der gespielten Werke und können dies auch dem Publikum “rüberbringen."

Harz-Kurier, 12.12.1997